15.05.2017

PressemitteilungÜbergabe und Segnung des neuen Feuerwehrfahrzeuges


Ihren Fuhrpark auf das Nötige erweitern konnten die Männer der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde. Zum Floriansfest am vergangenen Sonntag fand die offizielle Übergabe und Segnung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges statt. Kommandant Florian Haberl begrüßte die Gäste, und informierte über die wichtigsten Vorzüge des neuen Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik (TSF-L). Es zeichnet sich durch wesentliche Vorteile gegenüber einem herkömmlichen Löschfahrzeug aus, da es mit einer Doppelkabine und einer Ladefläche am Heck ausgerüstet ist. Darauf aufgebaut sind eine Tragkraftspritze, mehrere Armaturen, Schläuche und vier Atemschutzgeräte. Das Fahrzeug  hat 210 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100  km/h. Es können verschiedene Materialien und Geräte transportiert werden, die für einen Noteinsatz unbedingt erforderlich sind. Platz bietet es dazu noch für sechs Feuerwehrleute. Trotz der fachmännischen Unterstützung durch Kreisbrandrat Meinrad Lebold, der mit Rat und Tat zur Seite stand, dauerte es drei Jahre bis die Neuanschaffung realisiert werden konnte. Kommandant Florian Haberl hofft, dass das neue Fahrzeug lange Jahre gute Dienste leisten wird.

Pfarrer Günter Munz betonte bei der Einweihungsfeier die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehrleute: „Groß ist der, der sich einsetzt für andere. Groß ist der, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen“. Er sprach Segnungsworte zum Gelingen der Einsätze.

Bürgermeister Dietmar Wolz bezeichnete diese Anschaffung als einen notwendigen Schritt für die Sicherstellung des Brandschutzes in der Gemeinde. Das alte Löschgruppenfahrzeug LF 16/TS war in den Ruhestand gestellt worden. „Mit 35 Jahren war dieses Fahrzeug älter als mancher der Feuerwehrleute, die damit zu Einsätzen ausgerückt sind“, stellte Bürgermeister Wolz fest. Die Beschaffung kostete einschließlich der Rollcontainer 135 000 Euro. Da sich die Wehren Dorfprozelten und Laudenbach für ein baugleiches Feuerwehrauto entschieden hatten, standen der Gemeinde staatliche Fördergelder von 46 000 Euro zur Verfügung.

Besonders erfreulich war, dass eine Feuerwehrabordnung aus der österreichischen Partnergemeinde Tullnerbach mit ihrem Altbürgermeister Johann Jurica zu Gast war.

Feierlich umrahmt wurden die gut besuchten Festlichkeiten vom Musikverein „Frankonia“ unter der Leitung von Svenja Störmer und dem Männergesangverein „Liederkranz“ unter der Stabführung von Erich Kohlhepp.

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Text: Ursula Veh
Bilder: Nancy Haberl