05.11.2012

PressemitteilungOrtsumgehung Faulbach - Pressemitteilung vom Bayer. Staatsministerium

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Ortsumgehung Faulbach (PM S80/12 vom 02. November 2012)
Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung von Faulbach
Innenstaatssekretär Gerhard Eck: "Kommunale
Sonderbaulast ist Erfolgsmodell - Kommune baut
auf eigene Rechnung mit kräftiger Förderung vom
Freistaat Bayern"
 

+++ Lange haben die Faulbacher auf diesen Moment gewartet.

Nun ist die
 Ortsdurchfahrt endlich frei vom Durchgangsverkehr. Die Gemeinde
Faulbach hat die rund zwei Kilometer lange und etwa 6,7 Millionen Euro teure
Ortsumgehung auf eigene Rechnung gebaut. Der Freistaat Bayern hat dazu
rund 5,1 Millionen Euro Fördermittel nach dem
Finanzierungsmodell "Staatsstraßenumgehungen in gemeindlicher
Sonderbaulast" beigesteuert. "Das ist eine kräftige Finanzspritze für die
Kommune", sagte Innenstaatssekretär Gerhard Eck bei der Verkehrsfreigabe
in Faulbach. +++

Weil zahlreiche andere Staatsstraßenmaßnahmen noch dringlicher sind, war
eine Finanzierung der Umfahrung von Faulbach aus dem regulären
Staatsstraßenhaushalt mittelfristig nicht absehbar. Eck: "Die Entscheidung
der Gemeinde, die Straße nach dem Modell 'Staatsstraßenumgehungen
in gemeindlicher Sonderbaulast' selbst zu bauen, war goldrichtig." Die Kosten für
die im Zuge des Neubaus der Ortsumgehung erforderlichen Änderungen an den
Kreisstraßen MIL 35 und MIL 37 in Höhe von rund 350.000 Euro trägt der Landkreis
Miltenberg. Hier unterstützt der Freistaat Bayern den Landkreis mit Fördermitteln
in Höhe von 130.000 Euro.

Das Sonderbaulastprogramm ist bayernweit ein Erfolgsmodell. Seit 1999
konnten 66 Ortsumgehungen aus diesem Programm finanziert werden. Wegen
der günstigen Konditionen ist die Nachfrage bei den Gemeinden groß. Deshalb
hat der Bayerische Landtag heuer im März die Fördermittel um zehn Millionen
Euro auf 30 Millionen Euro aufgestockt.