06.12.2017

PressemitteilungRichtfest am neuen Dorfplatz

Am Freitag, den 24. November 2017 wurde das Richtfest bei einem kleinen Umtrunk auf dem neuen Dorfplatz gefeiert. In Anwesenheit von zahlreichen Bürgern aus Dorfprozelten, dem Archtiekten Jürgen Fuchs sowie den am Bau beteiligten Firmen, den Vertretern der Vereinen sowie den Vertretern der Gemeinde zog Dietmar Wolz kurz Bilanz der Baumaßnahmen.

Das Zentrum für Begegnung und Kultur wird unter Förderung durch das Amt für ländliche Entwicklung im Rahmen des ELER-Programms in der Nähe der Grundschule Dorfprozelten errichtet. Als Mittelpunkt des Dorfplatzes ist ein überdachter Besucherbereich mit Sitzplätzen für ca. 500 Besucher geplant. Um diesen "Dorfplatz" gruppieren sich einzelne Mehrzweckgebäude, die von Vereinen, Musik- und Chorgruppen, offenen Gruppierungen und Jugendgruppen genutzt werden sollen. Ein WC-Gebäude und ein Musikpavillon komplettieren das Ensemble. 

Der feierliche Richtspruch wurde von Florian Haberl als Vertreter der Zimmerer vorgetragen

 

Dorfplatz_006_RichtfestRichtspruch Festhalle am Dorfplatz

Mit Gunst und Verlaub!

Der Bau ist erstellt aus Stein und aus Holz!
Dem Bürger zum Nutzen, der Gemeinde zum Stolz
sind hier erstanden durch fleißige Hände
in festem Gefüge das Dach und die Wände.
Seht, Ihr Leute, der Bau ist gerichtet,
flott haben wir hier gute Arbeit verrichtet! 

Der Geist der Gemeinschaft, hier soll er erblühen,
der Bürger soll hier nach des Alltags Mühen
Erholung, Zerstreuung und Freude erleben
und fröhliche den Becher zum Trunke erheben.
Man wird sich hier finden zu ernsthaften Dingen,
doch wird man auch lachen und tanzen und singen;
es wird ein getreues Abbild hier geben
vom Geist der Gemeinde und ihrem Leben, -
kurzum, dies Haus wird der Gemein‘
in Zukunft lebendiger Mittelpunkt sein.

Dorfplatz_001_RichtfestEin Ideal, von Menschen ersonnen,
hat hier Gestalt und Form angenommen;
Dazu noch hat’s besonderen Wert,
weil dieses Haus dann allen gehört.
So sollte denn auch in kommenden Jahren
ein jeder so mit dem Hause verfahren,
wie man mit seinem Eigen verfährt,
indem man’s bewahrt, erhält und vermehrt

Doch wie auch die Menschen im Fleiße sich,
nichts kann man gedeih’n ohne göttlichen Segen.
So möge der Herrgott den Bau hier bewahren
vor Sorgen und Nöten und allen Gefahren,
damit man in Zukunft noch sehen kann,
was einst hier vollbrache der Zimmermann.

So trink ich zum Schluß mein Glas jetzt leer
auf’s Wohl dieses Hauses, der Gemeine zur Ehr‘!

Nun Glas zerschmettere im Grund,
Geweiht sei dieses Haus zur Stund‘!

 

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