29.08.2011

PressemitteilungAbenteuerspielplatz in Dorfprozelten

In diesem Jahr ist es den Jugendbeauftragten der Gemeinde gelungen, den Abenteuerspielplatz der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Miltenberg in die Gemeinde zu holen. Trotz des launenhaften Wetters bauten und werkelten 60 kleine Handwerker die ganze Woche im Rahmen der Ferienspiele auf dem Abenteuerspielplatz neben dem Festgelände der Gemeinde. Eifrig und mit voller Konzentration wurden sperrige Bretter vermessen, Rundhölzer in Stücke zersägt und mit aller Kraft lange Nägel in die Hölzer gehämmert. Doch bei jedem Regenschauer, und diese waren zahlreich, mussten Kinder und Betreuer in die Zelte flüchten und so war man sich erst nicht sicher, ob alles bis Freitag fertiggestellt werden kann. Aber es klappte doch.

Märchenwelt lautete das Thema für diese Ferienwoche, und so zimmerten die Kinder unter Anleitung begeistert einen hohen Turm für Rapunzel, ein prächtiges Schloss für Dornröschen, einen Balkon für Frau Holle und sogar der Froschkönig bekam einen Brunnen aus Holz verpasst.

 

 

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"Toll fand ich," so Max, "wie wir den Turm geplant haben und dann sieht, wie alles so langsam wächst und fertig wird." Celine hat die Woche prima gefallen, sie hat am Zwergenhäuschen mitgearbeitet und fand es klasse zu nageln und zu hämmern. "Schade, dass diese Woche vorbei ist,"  lautet ihr Kommentar.

Die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Miltenberg, die seit 2004 diese Aktionen organisiert, kann sich vor Anmeldungen kaum noch retten. Mittlerweile werden drei Abenteuerspielplätze im Landkreis verteilt angeboten. 21 Betreuer kümmerten sich in der Gemeinde um die 6 bis 12-Jährigen, die in 6 Gruppen aufgeteilt waren. Die Kinder wurden morgens von den Eltern gebracht und konnten bis 17 Uhr auf dem Platz verweilen. Im Mittelpunkt der Ferienaktion steht das Planen, Sägen und Nageln beim Bauen der Fantasiegebäude, daneben gibt es aber noch jede Menge Spiel- und Bastelangebote. Erfreulich für das Betreuerteam waren die selbstgebackenen Kuchen und andere Leckerbissen, die von mitfühlenden Eltern vorbeigebracht wurden, um das nasskalte Lagerleben etwas freundlicher zu gestalten.

Text und Bild: Georg Veh