23.07.2012

PressemitteilungGottesdienst an der Kriegergedächtniskapelle

 

Zu einer festen Tradition in der Gemeinde ist es geworden, dass man außerhalb der feststehenden Gedenktage mitten im Sommer der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege beim „Kapellengang“ gedenkt.

Ausgangspunkt dieser Tradition war, dass im August 1924 die aus dem 1. Weltkrieg heimgekehrten Soldaten ihren 45 gefallenen und vermissten Kameraden in der Waldabteilung Lufthof die Kriegergedächtniskapelle gewidmet haben. Vor genau 60 Jahren, am 23. November 1952, wurde das Ehrenmal für die 112 Opfer des 2. Weltkrieges erweitert. Auch in diesem Jahr zogen wieder zahlreiche Ortsbewohner und die Fahnenabordnungen aller Ortsvereine zu der hoch über der Gemeinde thronenden Gedenkstätte. Dekan Nikolaus Stanek erinnerte in seiner Predigt daran, dass man für den Frieden kämpfen muss, dass man ihn nicht ohne Einsatz und Opferbereitschaft sichern kann.

Bürgermeister Dietmar Wolz hob in seiner Ansprache hervor, dass “hinter jedem Toten ein Name, ein Einzelschicksal, ein zu früh beendetes Leben steht. Die beiden Kriege haben unendliches Unrecht und Leid über Millionen Menschen gebracht.“ Im Namen der Gemeinde legte er vor dem Ehrenmal zum ehrenden Gedenken einen Kranz nieder. Der Männergesangverein „Liederkranz“ und die Schifferkapelle „Frankonia“, beide angeführt von Dirigent Erich Kohlhepp, sorgten für die würdige musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes.  
 
 
 
 
Das Bild zeigt:
Vor der im Jahre 1924 errichteten Kriegergedächtniskapelle und dem Halbrund der Totentafeln der Gefallenen des 2. Weltkrieges feierte die Gemeinde einen feierlichen Gedenkgottesdienst.

Text und Bild: Georg Veh